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Agil kann jeder werden – aber nicht einfach so

Die Digitalisierung verändert die Gesellschaft. Unternehmen reagieren darauf. Alles wird schneller, die Geschäfte globaler und die Kunden erwarten eine Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit von Produkten, Dienstleistungen und Services.

Für uns als Bank ist es selbstverständlich, dass wir uns darauf einstellen. Das bedeutet Veränderung. Die Wünsche unserer Kunden sind die Treiber für unser Denken und Handeln. Der Kunde ist der Mittelpunkt, um den sich alles dreht. In der agilen Arbeitswelt können die Bedürfnisse der Kunden bestmöglich in die Weiter- Entwicklung von Produkten und Services einfließen und diese dann deutlich schneller auf den Markt gebracht werden. Wir als ING haben deshalb den Weg angetreten, die erste agile Bank in Deutschland zu werden.

Tribes, Squads, Chapters – keine Angst vor Veränderungen
Wie baut man eine agile Organisation auf? Der einfachste Weg: von den Besten lernen, sich inspirieren lassen und dann an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Deshalb haben sich verschiedene ING Teams auf den Weg zu Unternehmen gemacht, die bereits erfolgreich in agilen Strukturen arbeiten. Zappos, Spotify und Netflix sind nur die bekanntesten Firmen, die ING Experten besucht haben. Das Ergebnis: eine vollkommen neue Organisationsstruktur bestehend aus Tribes, Squads und Chapters. Was sich dahinter verbirgt, erklärt dieser kurze Film:

Agiles Arbeiten bietet zahlreiche Vorteile für die Organisation im Ganzen und auch für den einzelnen Mitarbeiter. Neue Ideen können durch einen besseren Wissensaustausch schneller umgesetzt und ausprobiert werden. Viel zu testen und ein gewisses Maß an „trial and error“ sind wichtig (und für viele Unternehmenskulturen gar nicht so einfach).

So beschleunigen sich die Time-to-Market und Time-to-Volume bei den Produkten. Getragen wird dieser Weg durch ein stark verbessertes Mitarbeiterengagement, durch mehr Eigenverantwortung und kürzere Entscheidungswege. Teams priorisieren eigenständig und probieren aus und sind vor allem in ihren Tribes und Squads von Anfang bis Ende für das Projekt oder Produkt verantwortlich.

Diese Form des Arbeitens steigert die Mitarbeitermotivation und den Spaßfaktor. Und genau dieser Spaß ist es, der uns als Arbeitgeber überaus attraktiv macht – vor allem in dem umkämpften Bereich der IT-Fachkräfte.

Agil kann jeder werden – aber nicht einfach so
Auch muss die Einführung in die agile Arbeitswelt sehr gut vorbereitet und geplant werden. Alle Mitarbeiter müssen durch eine klare Kommunikation und Schulungen auf die Reise mitgenommen werden. Und vielleicht das Wichtigste: Das Mindset muss stimmen. Dies fängt in den Chefetagen an. Es geht darum, loszulassen, zu vertrauen, Mitarbeiter zu empowern. Tritt all das ein, wird agiles Arbeiten zu einem großen Erfolg.