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The View – ING Kundenmagazin

The View

Blick auf die Arbeitswelt

Die neue Arbeitswelt

Trotz einiger besorgniserregender Trends könnten Arbeitsplätze immer lohnenswerter und anregender werden, denn Unternehmen konkurrieren miteinander, talentierte Arbeitskräfte anzuziehen und an sich zu binden.

Gelegentlich kann der Bürotag nahezu endlos erscheinen. Aber eine zunehmende Anzahl an Menschen hat dieses Gefühl nicht nur, weil noch ein zusätzliches Meeting hinzukommt. Einer Untersuchung von Anna Burger von der Europäischen Universität Budapest zufolge stieg in vielen westeuropäischen Ländern die Anzahl der Menschen, die extreme Arbeit von über 50 Wochenstunden leisten, beträchtlich an, insbesondere unter hoch qualifizierten männlichen Arbeitskräften.

Menschen arbeiten in zunehmendem Maße auch zu ungewöhnlichen Zeiten: Der Europäischen Stiftung für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen zufolge arbeiten jetzt statt des regulären Arbeitstages von 9 bis 17 Uhr 21% der Arbeitnehmer regelmäßig im Schichtdienst und 30% arbeiten auch an Sonntagen.

Neue Technologien bedeuten auch, dass viele von uns ständig mit dem Büro verbunden sind. Von bestimmten Arbeitnehmern wird erwartet, dass E-Mails selbst während ihres Urlaubs beantwortet werden: Menschen haben zunehmend keine wirkliche Auszeit.

Währenddessen nimmt in vielen Ländern die berufliche Selbstständigkeit zu. Im Vereinigten Königreich, welches diesen Trend in Europa anführt, waren laut dem Institute for Public Policy Research 40% der in den vier Jahren bis 2015 neu geschaffenen Arbeitsplätze Selbstständige. Natürlich bietet die Selbstständigkeit große Chancen. Es kommt aber auch vor, dass skrupellose Unternehmen ihre Arbeitnehmer in die Selbstständigkeit drängen, um schlichtweg ihre Steuerbelastung zu verringern und die Zahlung von Krankengeld und anderen Leistungen zu umgehen.

Anscheinend machen einige dieser Entwicklungen uns krank. Die Europäische Stiftung für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen berichtet, dass 22% der Arbeitnehmer unter Stress und damit verbundenen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Muskelschmerzen und Ermüdung leiden. Und dass die Zufriedenheit mit der Arbeit gering ist: Einer von Eurobarometer im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführten Umfrage zufolge sind 57% der Arbeitnehmer der Auffassung, dass sich ihre Arbeitsbedingungen in den fünf Jahren bis 2014 verschlechtert haben. Einem für ING von Professor Noreena Hertz angefertigten Gutachten ist zu entnehmen, dass junge Leute besorgt sind: 72% der 18- bis 24-Jährigen in Europa glauben, dass ihre finanzielle Zukunft ungewisser als die vorheriger Generationen ist.

Einige haben Angst, dass diese Probleme nur noch zunehmen werden. Neue Geschäftsmodelle wie Uber fassen in vielen Branchen Fuß. Dadurch werden einst stabile Beschäftigungsverhältnisse durch prekäre Arbeitsplätze in der "Gig-Economy", die keinerlei Sicherheit, berufliche Chancen oder Leistungen wie Ruhestandsgelder bieten, ersetzt. In der ferneren Zukunft könnte es sein, dass Menschen länger oder für eine geringere Entlohnung arbeiten müssen, da sie mit Robotern und künstlicher Intelligenz konkurrieren werden: Die Weltbank sagt voraus, dass Automatisierung und sonstige innovative Technologien die Abschaffung von 57% der Arbeitsplätze in reichen Ländern zur Folge haben könnten.

Eine strahlende Zukunft?

Obgleich es so scheint, dass vieles Anlass zum Pessimismus gibt, so sind auch positive Entwicklungen in der Arbeitswelt in Sicht.

Erstens: Die Technik bringt neue Chancen mit sich. Durch Internetplattformen für Selbstständige wie Upwork und den Marktplatz Mechanical Turk von Amazon erhalten Menschen Möglichkeiten zum Geldverdienen in einem Tempo und zu einem Zeitpunkt, der ihnen passt. Uber und die vielen Lieferfirmen, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, bieten solch einen flexiblen Weg in die Erwerbstätigkeit, wie es ihn nie zuvor gab, und Etsy eröffnet Menschen einen Weg, ihren Lebensunterhalt mit ihren handwerklichen Hobbys zu bestreiten.

Zweitens: Cathy Benko, Vice-Chairman von Deloitte und Mitautorin von „The Corporate Lattice“ zufolge entwickelt sich die Unternehmensstruktur ebenfalls weiter und bringt neue Wege mit sich, Karriereziele zu erreichen. Benko erklärt, dass die Unternehmen in den letzten 25 Jahren flachere Managementstrukturen eingeführt haben, was im Ergebnis dazu führte, dass sie jetzt weniger wie eine Hierarchieleiter sondern eher wie ein Netzwerk funktionieren. Laut Benko sollten sich daraus „mehr Chancen und Möglichkeiten ergeben, um erfolgreich zu sein“. „In der vernetzten Organisation kann man wachsen, indem man verschiedene Funktionen ausübt und dadurch neue Erfahrungen macht, neue Fertigkeiten erwirbt und sich in neue Netzwerke einklinkt.“

Drittens: Laut Bruce Nolop, ehemaliger CEO des Online-Brokers E*Trade, dürften Unternehmen ihre Ansätze für Arbeitnehmerentwicklungsprogramme ändern, da Arbeitskräfte nun länger beschäftigt sind. „Die Vermittlung neuer Tricks wird den Erwerbstätigen helfen, im Hinblick auf neue Technologien und umgestaltete Abläufe auf dem Laufenden zu bleiben“, erklärte er. Die Chance, neue Kompetenzen zu erlernen, könnte auch dazu führen, dass Menschen zukünftig weniger von ihrer Arbeit gelangweilt sind.

Arbeitsplatz der Zukunft

Für diejenigen, die über besondere Talente verfügen, sind die Aussichten gegebenenfalls sogar noch besser. Dem US-amerikanischen Bildungsministerium zufolge werden rund 60 % aller neuen Arbeitsplätze zu Beginn des 21. Jahrhunderts Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften erfordern, die aber nur 20 % der gegenwärtigen Erwerbstätigen besitzen. Die Nachfrage nach Personen mit solchen Kompetenzen wird also stark ansteigen.

„Als Reaktion auf diese Veränderungen werden Unternehmen ihren gesamten Wellbeing-Ansatz einschließlich ihrer Leistungspakete überdenken müssen”, erklärt Peter O’Donnell, CEO von Unun, einem Anbieter von Arbeitnehmervergünstigungen. „Am Arbeitsplatz der Zukunft wird in zunehmendem Maße der Mensch im Mittelpunkt stehen. Unternehmen, die miteinander um Talente konkurrieren, werden sich darauf einstellen müssen, ihrer Belegschaft gegenüber mehr entgegenkommen zu müssen als jemals zuvor.”

Grundsätzlich könnten Unternehmen versuchen, ihre Arbeitnehmer zu unterstützen, indem sie dafür sorgen, „sowohl Frauen als auch Männern die Hausarbeit zu erleichtern, im Unternehmen eine chemische Reinigung, Essen zum Mitnehmen oder noch raffiniertere Dinge, an die wir bis jetzt noch gar nicht gedacht haben, [anzubieten]”, erklärt Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard Business School.

Unternehmen, die unbedingt talentierte Leute - oftmals auf technischem Gebiet - einstellen und an sich binden wollen, sind auch eher bereit, mit neuen Arbeitsplatzmodellen zu experimentieren. Daniele Fiandaca, Mitbegründerin von Creative Social, einem Klub für Kreative und Markenführer, erklärt, dass „Culture Hacking“ oder „die systematische Gestaltung und Umsetzung von Teampraktiken, Verpflichtungen und Standpunkten, die einer Verbesserung der Kultur dienen“ immer mehr Verbreitung finden.

Netflix bietet beispielsweise einen unbegrenzten Urlaubsanspruch, der Bekleidungshändler Zappos (Eigentum von Amazon) bietet neuen Mitarbeitern einen Kündigungsbonus von 1.000 $ (um ihr Engagement zu garantieren), während jeder in dem Reinigungsmittel-Unternehmen Method, einschließlich des CEO, einen Tag im Jahr am Empfang arbeiten muss, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Ein Unternehmen in San Francisco, Gravity Payments, hat ein Mindestgehalt von 70.000 $ eingeführt, um Moral und Produktivität zu verbessern.

Neben der Umsetzung sonderbarer Ideen experimentieren einige Unternehmen auch mit grundlegenden Veränderungen der Arbeitsroutinen. Im August 2016 verkündete Amazon das Pilotprojekt einer 30-Stunden-Woche für technische Mitarbeiter, die anteilig die gleiche Vergütung, jedoch die vollen Zuschläge wie herkömmliche 40-Stunden-Kräfte erhalten. „Wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, das auf eine verkürzte Arbeitszeit zugeschnitten ist und trotzdem Erfolg und Karrieremöglichkeiten fördert”, erklärt Jeffrey Bezos, CEO bei Amazon, der anmerkt, dass „die herkömmliche Vollzeitstelle nicht unbedingt ein Modell sein muss, das ‚für alle passt‘“.

Viele große Arbeitgeber wie Beratungsunternehmen und insbesondere der öffentliche Sektor bieten bereits flexible Arbeitszeiten. Einige Unternehmen ziehen andere Änderungen an der Arbeitszeit in Erwägung. Die schwedische Stadt Göteborg beendete in einem Altenpflegeheim kürzlich ein zweijähriges Pilotprojekt mit einem sechsstündigen Arbeitstag. Man versprach sich davon, die Auswirkung auf die Lebensqualität der Mitarbeiter zu verstehen. Die vorläufigen Ergebnisse waren positiv: Der Krankenstand sank um 10 % und die Beschäftigten verzeichneten weniger Stress und höhere Wachsamkeit. Allerdings stiegen die Personalkosten während des Experiments um 22 %.

Fokussierung auf Motivation

Der Druck, auch in Zukunft Talente anzuwerben, wird wahrscheinlich weiteres kreatives Nachdenken darüber veranlassen, wodurch Menschen zum Arbeiten motiviert werden und wie eine größere Zufriedenheit mit der Arbeit die Produktivität verbessern kann. Die Antworten darauf könnten unerwartet sein.

„Es hat den Anschein, dass eine höhere Bezahlung die Produktivität nur dann zu verbessern scheint, wenn die bevorstehende Aufgabe sehr algorithmisch ist“, erläutert Nathalie Spencer, Verhaltensforscherin bei ING Wholesale Banking. „Zum Beispiel: wenn A, dann auch B und C. Dabei handelt es sich um die Arten von Arbeitsplätzen, bei denen am ehesten der Trend zur Automatisierung besteht. Wird jedoch ein bestimmtes Maß an Flexibilität und kreativem Denken benötigt, so sind, und das zeigt die Forschung, auch andere Dinge von Bedeutung.”

Spencer hebt die Arbeit des Autors Dan Pink hervor, der erklärt, dass es, wenn den Menschen schon ein angemessener Betrag gezahlt wird, wichtiger ist, Bedingungen zu schaffen, durch welche die Mitarbeiter in ihren Arbeitsaufgaben einen Sinn finden (sie sind erfüllend und sinnvoll), eigenständig agieren (sie können ohne Mikromanagement erfüllt werden) und Souveränität entwickeln (Fertigkeiten können entwickelt und perfektioniert werden). „Diese drei Faktoren scheinen die Hauptbestandteile für eine Steigerung der Produktivität zu sein“, erklärt Spencer.

„In ähnlicher Weise glauben Menschen oftmals fälschlicherweise, dass ihnen nur Gehälter und Aufstiegsmöglichkeiten wichtig sind. Wenn sie dann aber eine Arbeitsstelle haben, neigen sie dazu, viele verschiedene Aspekte der Beschäftigung wertzuschätzen, wozu auch gehört, wie viel Spaß sie haben und wie die Kollegen sind“, merkt Spencer an und bezieht sich dabei auf jüngste Untersuchungen der Verhaltensforschung von Fischbach und Woolley.

Solche Einsichten könnten in der Zukunft einen Einfluss auf die Beschäftigungspraktiken der Unternehmen haben. In der Arbeitswelt gibt es viele Herausforderungen: ‚Gig-Economy‘ und Automatisierung sind wirkliche Gefahren für das Wohlbefinden der Arbeitskräfte. Die Hoffnung muss jedoch darin bestehen, dass die zunehmende Aufmerksamkeit, die darauf gerichtet ist, warum wir arbeiten, und die Menge an kreativen Ideen, mit denen Arbeitskräfte angezogen und an sich gebunden werden sollen, Bestandteil einer entstehenden allgemeinen Betrachtung über die Art und die Rolle von Erwerbstätigkeit sind. Wenn dem so ist, dann könnten wir alle eine Chance auf ein ausgeglicheneres und befriedigenderes Arbeitsleben haben und Unternehmen wären in der Lage, Zugang zu den Talenten zu haben, die sie benötigen.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Sicherheit, Einfachheit und Freiheit

Flexible Arbeitszeiten und unbegrenzter Urlaub könnten für diejenigen ein Angebot sein, die über gefragte Kompetenzen verfügen. Wenn die technologische Innovation jedoch die Mittelklasse „aushöhlt“, was nach Ansicht des Autors von "Rise of the Robots", Martin Ford, möglich ist, was passiert dann mit allen anderen?

Eine mögliche Lösung ist ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), das jedem Bürger von der Regierung bereitgestellt wird – ohne dass das Vermögen überprüft wird und ohne dass man arbeiten gehen muss. Die Begründung für ein BGE ist, dass Ungleichheit dadurch verringert und soziale Spannungen vermieden werden, wenn die Automatisierung zu massiver Arbeitslosigkeit oder Unterbeschäftigung führen sollte. Darüber hinaus wird es auch den Einzelnen helfen, die im Vergleich zu den herkömmlichen Leistungen bei Arbeitslosigkeit, die in Bezug auf ihre Laufzeit begrenzt sind oder einer Vermögensüberprüfung unterliegen, eine größere Sicherheit gewinnen werden. „Die Vorteile sind riesig”, erklärt Anthony Painter, Direktor für Politik und Strategie bei der britischen Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures and Commerce (Königliche Gesellschaft zur Förderung der Künste, der Industrieerzeugnisse und des Handelsgewerbes – d. Ü.), der sie so zusammenfasst: „Sicherheit, Einfachheit und Freiheit“.

In dem Gutachten von Painter, dessen Mitautor Chris Thoung war, wird darauf hingewiesen, dass sich ein BGE als vorteilhaft erweisen würde, da die Gesellschaften der entwickelten Länder altern. „Ob durch staatliche Mittel finanziert oder im Rahmen freiwilliger Pflege von Familien und Kommunen - die Pflegewirtschaft wird expandieren. Ein Grundeinkommen würde helfen, dass sich Menschen um ihre Verwandten, Freunde und Nachbarn kümmern, ohne dass sie gegenüber dem Staat für ihre Handlungen rechenschaftspflichtig sind.“

Ein BGE könnte mit riesigen Kosten verbunden sein. Da die Wirtschaft allerdings im Ergebnis einer technologischen Innovation umstrukturiert wird, sind einige Experten der Auffassung, dass es nicht nur realisierbar, sondern wesentlich ist. Tim O'Reilly, CEO von O'Reilly Media bemerkt dazu, dass die möglichen Produktivitätszuwächse durch die Technik außerdem so groß sein werden, dass die Kosten der Waren dadurch sinken. „Was heute 35.000 $ kostet, könnte in einer Zukunft, in der die Maschinen so viele Menschen erwerbslos gemacht haben, dass ein BGE erforderlich ist, 3.500 $ kosten”, erklärt er. Mit anderen Worten: BGE könnte auf lange Sicht weniger als erwartet kosten.

Versuche dazu sind bereits in vollem Gange. Im Januar begann Finnland mit der Auszahlung eines monatlichen Grundeinkommens von 560 € im Monat (im Vergleich zu einem durchschnittlichen Einkommen im privaten Sektor in Finnland von 3.500 € pro Monat) an 2.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten, arbeitslosen Bürgern. Im Rahmen des zweijährigen Versuchs soll beurteilt werden, inwieweit sich das Verhalten der Menschen im Hinblick auf die Arbeitssuche verändert, Armut gemildert und staatliche Bürokratie verringert wird. Auch in Städten in den Niederlanden und Italien sind Versuche dazu im Gange. Zwei Gemeinderäte in Schottland haben ebenfalls Pilotprogramme für einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr geplant, und im Februar verkündete Indien, dass es ein BGE in Erwägung zieht.

Sollte das BGE in den kommenden Jahren Realität werden, könnte die Zukunft der Arbeit – und damit der Gesellschaft – ganz anders aussehen. Menschen dürften nämlich, wenn sie nicht mehr für ein Einkommen arbeiten müssen, ihren Leidenschaften und Interessen nachgehen – wodurch möglicherweise eine Welle von Kreativität freigesetzt werden könnte, die letztendlich das Wirtschaftswachstum stimulieren würde.


Quellenangaben:
https://view.ingwb.com/the-new-world-of-work 
www.theguardian.com/society/2015/nov/29/five-ways-work-will-change-future-of-workplace-ai-cloud-retirement-remote
blogs.wsj.com/experts/2013/11/29/the-pluses-and-minuses-of-an-aging-population/ 
www.unum.co.uk/hr/the-future-workplace 
blogs.wsj.com/experts/2013/11/29/businesses-need-to-catch-up-to-demographics/
www.thedrum.com/opinion/2016/05/04/culture-hacking-future-foundation-media-and-creative-industries
www.washingtonpost.com/news/the-switch/wp/2016/08/26/amazon-is-piloting-teams-with-a-30-hour-work-week/?utm_term=.e4e9d08d18b9 
www.theguardian.com/world/2017/jan/04/sweden-sees-benefits-six-hour-working-day-trial-care-workers
www.thersa.org/discover/publications-and-articles/reports/basic-income
medium.com/the-wtf-economy/machine-money-and-people-money-29b497eeb9d0#.4kzrxqh1v